Brustzentrum Bergstrasse
Brustzentrum Bergstrasse


Psychoonkologische Begleitung für Patientinnen und ihre Angehörigen

Wenn der Körper krank ist, gibt es auch für die Seele viel zu tun. Deshalb beraten und begleiten wir Patientinnen mit Krebserkrankungen und ihre Angehörigen von der Diagnosestellung über den stationären Aufenthalt bis zur ambulanten Nachbehandlung.

 

Die psychoonkologische Begleitung soll Patientinnen und ihre Angehörigen in der Bewältigung der Erkrankung unterstützen und helfen, selbstbestimmt zu leben.

 

 

Liebe Patientinnen des Brustzentrums,

liebe Angehörige!

 

Neben der umfassenden medizinischen Behandlung bietet das Brustzentrum Bergstraße den betroffenen Frauen und ihren Angehörigen psychologische Beratung und psychotherapeutische Unterstützung an. Die Gespräche und Beratung sollen helfen, mit der Belastung der Erkrankung und den notwendigen Therapieschritten zurecht zu kommen und ergänzen so die medizinische Behandlung. Die psychoonkologische Begleitung ist deshalb integraler Bestandteil unseres Behandlungskonzeptes.

 

Die Erkrankung der Brust geht für die meisten Patientinnen mit einer starken seelischen Erschütterung einher. Viele wichtige Fragen brechen auf. Das Angebot der psychoonkologischen Begleitung soll Ihnen helfen, sich der eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu werden und die eigenen Kräfte (wieder) zu entdecken. Je nach Bedarf kann die Begleitung auch während der Nachbehandlung ambulant fortgeführt werden.

 

Die Gespräche sollen Ihnen helfen, die eigene Situation klarer wahr zu nehmen, zu erkennen, was Ihnen weiter hilft, Ziele zu setzen und aktiv den Behandlungsprozess mit zu gestalten, durch Entspannungsverfahren das innere Vertrauen zu stärken und durch Imaginationstechniken die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

 

 

Wichtige Fragen in der psychoonkologischen Begleitung sind:

  • Wie fühlen Sie sich jetzt?
  • Was bedeutet die Erkrankung für Sie – Ihre Familie?
  • Wen/Was brauchen Sie jetzt?

 

Sie bestimmen die Themen des Psychoonkologisches Gespräches:

  • Umgang mit Sorgen und Ängsten
  • Überwindung von depressiven Phasen
  • Umgang mit der Erkrankung
  • Psychische Bewältigung der diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen
  • Kommunikation mit dem Partner und den Kindern
  • Stärkung der Selbstheilungskräfte durch mentale Techniken
  • Anwendung von Entspannungsverfahren

Wir unterstützen Sie im Bedarfsfall bei der Suche nach einer Möglichkeit zur ambulanten Psychotherapie.

 

Das Angebot psychologischer Begleitung gilt auch für die Kinder betroffener Patientinnen – Gespräche nach Absprache mit oder ohne die Erziehungsberechtigten.

 

Und nun?!

  • Nehmen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen ernst.
  • Ziehen Sie sich nicht in ein Schneckenhaus zurück, gehen Sie auf andere zu, suchen Sie das Gespräch.
  • Haben Sie den Mut, das anzusprechen, was Sie wirklich bewegt!
  • Fragen Sie unsere Ärzte, was Ihnen unklar ist!
  • Finden Sie Ihren ganz persönlichen Weg, mit der Erkrankung und allen damit zusammenhängenden Belastungen umzugehen!
  • Sie entscheiden selbst, was hilfreich für Sie ist!
  • Finden Sie heraus, was Sie lebendig hält und leben Sie IHR Leben!

Nur Mut, ein Gespräch tut gut!

 

 

 

Sprechen Sie unsere Ärzte oder Pflegekräfte an oder nehmen Sie

selbst mit uns Kontakt auf

Dr. Deister 

Dr. phil. Dipl.-Psych. Tonja Deister

Psychoonkologin

Tel. 06252/ 701 92 025

Email: tonja.deister@kkh-bergstrasse.de

 

Sekretariat der Gynäkologie

06252/ 701201


Flyer zu Psychoonkologie

 

Psychotherapeutenliste

 

Flyer
der therapeutischen Kinder- und Jugendgruppe

 

 

 

 

 

 


Kreiskrankenhaus Bergstraße GmbH - eine Einrichtung des Universitätsklinikums Heidelberg | Viernheimer Str. 2 | 64646 Heppenheim | Telefon 06252-701-0 | Fax 06252-701-347 | Mail: info@kkh-bergstrasse.de