KKH Bergstrasse
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Schlaganfallstation / Stroke Unit - Neurologie

Im Kreiskrankenhaus Bergstraße werden seit Oktober 2009 Patienten mit einem akuten Schlaganfall auf einer Stroke Unit („Schlaganfall- Einheit“) nach den Vorgaben der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) behandelt.

 

Unter Leitung von Oberarzt Dr. Mike Soehendra, Facharzt für Neurologie, arbeitet ein multidisziplinäres Team, um die Schlaganfallbehandlung auf höchstem Niveau zu gewährleisten.

2014 feierte die Stroke Unit im KKH Bergstraße ihr 5-jähriges Bestehen.

Zeitgleich wurde die Station räumlich und personell erweitert, um dem ständig wachsenden Bedarf in der Region gerecht zu werden.

 

Die Stroke Unit garantiert eine lückenlose Monitorüberwachung der Patienten in den Stunden und Tagen nach dem Schlaganfall.

Gleichzeitig gewährleistet sie einen möglichst schnellen Therapiebeginn, v.a. durch die „Lysetherapie“, die im Kreiskrankenhaus Bergstraße mit großer Routine durchgeführt wird.

Therapeutische Maßnahmen z.B. bei Lähmungen oder Sprachstörungen durch Logopäden, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten werden früh begonnen.

 

 

Kardiologie

 

Diagnostik und Therapie

Bei Verdacht auf einen Schlaganfall ist die Untersuchung des Patienten durch einen Neurologen und die Durchführung einer Bildgebung mittels CCT oder MRT wichtig, um möglichst schnell eine gezielte Therapie einzuleiten zu können.

 

Eine intravenöse Lysetherapie ist nur innerhalb der ersten 4,5 Stunden nach Beginn eines Schlaganfalls zugelassen. Dabei wird dem Patienten über eine Vene ein Medikament gespritzt, um das Blutgerinnsel aufzulösen, welches den Schlaganfall verursacht. Mit der Lysetherapie können Schäden am Gehirn vermindert werden.

Nach dem Motto „Zeit ist Hirn“ wird durch optimierte Abläufe ein frühest möglicher Beginn der Lysetherapie ermöglicht.

 

Spezielle neurologische Diagnostik

Zur speziellen neurologischen Diagnostik bedient sich das Kreiskrankenhaus Bergstraße der gängigen Untersuchungsmethoden:

 

CCT und MRT inklusive CT-/ und MR-Angiographie

Durch diese Bildgebungsverfahren können z.B. akute Schlaganfälle diagnostiziert werden, aber auch wichtige andere Fragestellungen können beantwortet werden.

 

Die Computertomographie (CT) mit einem 40-Zeilen-Spiral-CT ist eine sehr schnelle Methode, die Untersuchung des Kopfes dauert z.B. weniger als eine Minute.
Die Kernspintomographie mit einem 1,5 Tesla- MRT ist deutlich aufwendiger und dauert daher auch länger, liefert aber bei bestimmten Fragestellungen wesentlich mehr diagnostische Möglichkeiten.

 

Ultraschall der hirnversorgenden Gefäße (Extra- und intrakranielle Duplex- und Dopplersonographie)

Mit dieser Methode können z.B. Kalkablagerungen in den hirnversorgenden Gefäßen nachgewiesen werden. Wichtig ist auch die Darstellung von Gefäßverengungen, die ein deutliches Schlaganfallrisiko mit sich bringen können.

 

Elektroenzephalographie (EEG)

Die Messung der Hirnströme kommt vor allem bei Patienten mit möglichen epileptischen Anfällen oder unklaren Bewusstseinsstörungen zur Anwendung.

 

Elektromyographie (EMG) und Elektroneurographie

Durch diese elektrische Untersuchung kann direkt die Muskelaktivität und die Funktion einzelner Nerven beurteilt werden.

 

 

Weitere Informationen finden Sie u.a. hier:

 
Selbsthilfegruppe für Aphasiker/innen Kreis Bergstraße (für Betroffene & Angehörige)
Treffen jeden letzten Mittwoch im Monat, Caritasverband Darmstadt e.V., Bensheimer Straße 16, 64646 Heppenheim
Kontakt: Silvia Schmitt, 06252/ 68 94 33

 

 

 

Dr. Soehendra

Oberarzt Dr. med. Mike Soehendra

 

 

 

                                            

   

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