KKH Bergstrasse
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Schlaganfallstation / Stroke Unit - Neurologie

Im Kreiskrankenhaus Bergstraße wurde am 30.10.2009 eine hochmoderne Schlaganfallstation / Stroke Unit nach den strengen Vorgaben der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) eröffnet.

 

Unter Leitung von OA Dr. Mike Soehendra, Facharzt für Neurologie, arbeitet ein multidisziplinäres Team, um die Schlaganfallbehandlung auf höchstem Niveau gewährleisten zu können.

 

Die Stroke Unit gewährleistet eine lückenlose Monitorüberwachung der Patienten in den Stunden und Tagen nach dem Schlaganfall und ermöglicht einen möglichst frühen Therapiebeginn, z.B. bei Lähmungen oder Sprachstörungen durch Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie.

Auch konnte die Lysetherapie bei Patienten mit akuten Schlaganfällen am Haus erfolgreich etabliert werden.

 

Kardiologie

 

Diagnostik und Therapie

Wichtig ist beim Verdacht auf einen Schlaganfall die schnelle Untersuchung des Patienten durch einen Spezialisten und die Durchführung einer Bildgebung mittels CCT oder MRT, um möglichst schnell eine gezielte Therapie einzuleiten zu können.

 

Eine intravenöse Lysetherapie ist z. Zt. nur innerhalb der ersten drei Stunden nach einem Schlaganfall zugelassen. Dabei wird dem Patienten über eine Vene ein Mittel zur Auflösung des Blutgerinnsels gespritzt, das den Schlaganfall ausgelöst hat. Mit der Lysetherapie sollen Schäden am Gehirn verhindert oder vermindert werden.

 

Spezielle neurologische Diagnostik

Zur speziellen neurologischen Diagnostik bedient sich das Kreiskrankenhaus Bergstraße der gängigen Untersuchungsmethoden:

 

CCT und MRT inklusive CT-/ und MR-Angiographie

Durch diese Bildgebungsverfahren können z.B. akute Schlaganfälle diagnostiziert werden, aber auch wichtige andere Fragestellungen können beantwortet werden.

 

Die Computertomographie (CT) mit einem 40-Zeilen-Spiral-CT ist eine sehr schnelle Methode, die Untersuchung des Kopfes dauert z.B. weniger als eine Minute.
Die Kernspintomographie mit einem 1,5 Tesla- MRT ist deutlich aufwendiger und dauert daher auch länger, liefert aber bei bestimmten Fragestellungen wesentlich mehr diagnostische Möglichkeiten.

 

Ultraschall der hirnversorgenden Gefäße (Extra- und intrakranielle Duplex- und Dopplersonographie)

Mit dieser Methode können z.B. Kalkablagerungen in den hirnversorgenden Gefäßen nachgewiesen werden. Wichtig ist auch die Darstellung von Gefäßverengungen, die ein deutliches Schlaganfallrisiko mit sich bringen können.

 

Elektroenzephalographie (EEG)

Die Messung der Hirnströme kommt vor allem bei Patienten mit möglichen epileptischen Anfällen oder unklaren Bewusstseinsstörungen zur Anwendung.

 

Elektromyographie (EMG) und Elektroneurographie

Durch diese elektrische Untersuchung kann direkt die Muskelaktivität und die Funktion einzelner Nerven beurteilt werden.

 

 

Weitere Informationen finden Sie u.a. hier:

Deutsche Schlaganfallgesellschaft: http://www.dsg-info.de/ 
Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe: http://www.schlaganfall-hilfe.de/
Kompetenznetz Schlaganfall: http://www.kompetenznetz-schlaganfall.de
Bundesverband Aphasie: http://www.aphasiker.de/
 
Selbsthilfegruppe für Aphasiker/innen Kreis Bergstraße (für Betroffene & Angehörige)
Treffen jeden letzten Mittwoch im Monat, Caritasverband Darmstadt e.V., Bensheimer Straße 16, 64646 Heppenheim
Kontakt: Silvia Schmitt, 06252/ 68 94 33

 

 

 

Dr. Soehendra

Oberarzt Dr. med. Mike Soehendra

 

 

 

                                            

   

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