KKH Bergstrasse
KKH Bergstrasse
 

Stichwortsuche


Eröffnung neuer Bettentrakt am Kreiskrankenhaus Bergstraße


Kreiskrankenhaus Bergstraße eröffnet neuen Bettentrakt –
helle und moderne Architektur bestimmt das Bild


PLATZ FÜR ZWEI STATIONEN // Erweiterung markiert Auftakt zur Generalsanierung
des Krankenhauses in Heppenheim mIt Investitonsvolumen von 50 Millionen Euro



KREIS BERGSTRASSE | 23. Oktober 2017 | Festlicher Wochenauftakt am Kreiskrankenhaus Bergstraße: In dem Haus im Südwesten Heppenheims ist am heutigen Montag ein neuer Bettentrakt eröffnet worden. Der Neubau bietet auf zwei Etagen Platz für bis zu 34 Patientenzimmer plus Infrastruktur. Im Beisein der Krankenhausleitung und Vertretern der Spitze des Universitätsklinikums Heidelberg, unter dessen Dach das Kreiskrankenhaus seit dem Jahr 2013 arbeitet, sowie Repräsentanten der Politik wurde der Neubau am Vormittag seiner Bestimmung übergeben.

Nach abschließenden Arbeiten werden in Kürze zwei Stationen aus dem bestehenden Gebäudekomplex in den nahe des Haupteingangs angegliederten Neubau umziehen. Die Zimmer sind hell, das Interieur zeitgemäß und damit fernab der Krankenhausoptik früherer Jahre. Warme Farben, an vielen Stellen ein an Holzstrukturen angelehntes Design, prägen das Bild in den Räumen. Diese können als Ein- wie auch als Zweibettzimmer genutzt werden und sind mit Fernseher sowie Dusche und WC ausgestattet. „Patienten sollen sich bei uns  medizinisch und pflegerisch gut aufgehoben wissen, hierbei sind technische-, medizintechnische- und räumliche Ausstattung die Basis einer qualitativ hochwertigen Versorgung“, sagt Stephan Hörl, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses. Der Anbau steht für moderne Raumgestaltung ebenso wie für größtmögliche Effizienz in den Bereichen Wasser, Lüftung, Heizung und Strom. „Mit dem Neubau finden die Stationen Anschluss an eine vollständig neue Haustechnik des Kreiskrankenhauses“, erklärt Stephan Hörl den begonnen Weg in die Zukunft.

„Es ist unser Ziel den Krankenhausstandort Heppenheim zu stärken und auszubauen. Mit dem heutigen Tag machen wir auf diesem Weg einen wichtigen weiteren Schritt“, betont Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg und fügt hinzu: „Den eingeschlagenen Weg werden wir so kontinuierlich fortsetzen.“ Errichtet wurde der Bettentrakt innerhalb kurzer Zeit in Systembauweise. Ende Mai diesen Jahres war der erste Spatenstich. Schon im Juli wurden 24 vorgefertigte Module, je vier Meter breit, drei Meter hoch, 18 Meter lang, angeliefert und zu dem Gebäudeanbau zusammengefügt. Die Bauteile kamen per Schwertransport aus dem Rheinland. Je Modul sind zwei gegenüberliegende Zimmer und zugehöriger Flurabschnitt untergebracht. Das Gewicht der einzelnen Segmente liegt bei 22 bis 23 Tonnen. Das schwerste Modul, das Treppenhaus inklusive Treppe, brachte beim millimetergenauen Einpassen in das Bauwerk 35 Tonnen an den Haken eines Spezialkrans. Etwa siebzig Prozent des Innenausbaus der Gebäudeteile, vornehmlich Leitungen und Rohre, war im Werk vonstattengegangen. Alles andere, darunter Estrich, Fliesen, in Teilen die Sanitäranlagen, wurde vor Ort eingebracht und montiert. Nach der Fertigstellung, darunter auch das Anbringen einer Isolierung der Gebäudefassade, ist dem Trakt die Modulbauweise nun nicht mehr anzusehen – außen nicht und innen nicht. Verantwortlich für das Projekt war als Generalunternehmen die Firma Alho. Inzwischen sind die technische und behördliche Abnahme erfolgt, grünes Licht somit in dem Neubau zum Übergang in den Krankenhaus-Arbeitsmodus.



Zukunftsweisend und Zukunft sichernd

„Der neue Gebäudetrakt ist zukunftsweisend, und er ist ein entscheidender Baustein im Zukunftskonzept des Kreiskrankenhauses. Das Haus hat für den Medizinstandort an der Schnittstelle der Metropolregionen Rhein-Main- und Rhein-Neckar sowie für die Qualität der medizinischen Versorgung im Kreis Bergstraße besondere Bedeutung“, sagt Landrat Christian Engelhardt. Seine Kollegin, die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz merkt an: „Als Kreis begrüßen und unterstützen wir den Ausbau und den nun folgenden Umbau des gesamten Krankenhauses. Gerade hier zeigt sich die gute Partnerschaft mit der Universitätsmedizin Heidelberg, welche uns sowohl im Bereich der Krankenhausversorgung aber auch in anderen Bereichen ärztlicher Angebote voranbringt.

Der Kreis Bergstraße hält zehn Prozent der Anteile am Kreiskrankenhaus, neunzig Prozent sind beim Heidelberger Uniklinikum. Mit der Inbetriebnahme des neuen Bettentrakts wird in dem 1982 eingeweihten Haupthaus Patz frei zur Generalsanierung. „Wir werden dort Zug um Zug sämtliche Bereiche komplett erneuern“, so Irmtraut Gürkan. Im Rotationsverfahren wird dies im laufenden Betrieb geschehen. Die durch den Bettentrakt hinzugekommene Fläche war hierzu unabdingbare Voraussetzung „Am Ende haben wir ein komplett neues Krankenhaus, das funktional wie optisch den Ansprüchen an einen modernen medizinischen Standort der Gegenwart gerecht wird und auf die Zukunft ausgerichtet ist“, betont PD Dr. Wolfgang Auch-Schwelk, Leitender Ärztlicher Direktor und Ärztlicher Geschäftsführer am Kreiskrankenhaus. Fünfzig Millionen Euro werden in das Vorhaben investiert, im Jahr 2020 soll die Erneuerung abgeschlossen sein. Saniert werden Räumlichkeiten auf einer Fläche von 18.000 Quadratmetern. Hinzukommen mehr als 3.200 Quadratmeter neue Fläche. Mit der baulichen Erneuerung werden zugleich Wegführungen im Haus und organisatorische Abläufe neu strukturiert, den Nutzen haben Patienten und Mitarbeiter. Umgesetzt wird die Erneuerung in fachlicher Verantwortung der VAMED Deutschland. „Als Stadt freuen wir uns natürlich über das Großprojekt. Unterstreicht es doch die Bedeutung Heppenheims als wichtiger Medizinstandort. Auch ist die Bedeutung des Hauses als großer Arbeitgeber nicht zu unterschätzen. Der Ausbau, wie mit dem neuen Bettentrakt zu sehen, und die Modernisierung des Krankenhauses kommt den Patienten zugute. Zugleich profitieren die Mitarbeiter durch verbesserte Arbeitsbedingungen“, bilanziert Heppenheims Bürgermeister Rainer Burelbach.



HINTERGRUND

Das Kreiskrankenhaus Bergstraße hat sieben Fachabteilungen plus Intensivstation, zudem Spezialbereiche unter anderem für die Behandlung von Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten sowie Kompetenzzentren zur Behandlung von Frauen mit Brustkrebs und Menschen mit Darmkrebs. Die Zahl der Betten beträgt 308. Im Vorjahr wurden im Kreiskrankenhaus rund 15.000 Patienten stationär und 20.000 ambulant behandelt.     <<<

 

DAS KREISKRANKENHAUS IM INTERNET

www.kkh-bergstrasse.de


Bettentrakt
















Festlicher Vormittag, am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim ist am heutigen Montag offiziell der neue Bettentrakt seiner Bestimmung übergeben worden. Nach abschließenden Arbeiten werden in Kürze in den doppelgeschossigen Anbau zwei Stationen einziehen. So entsteht im Hauptgebäude Platz für die Generalsanierung.

Das Bild zeigt (von links), PD Dr. Wolfgang Auch-Schwelk, Leitender Ärztlicher Direktor und Ärztlicher Geschäftsführer am Kreiskrankenhaus, Andreas Fischer, Geschäftsführer VAMED Deutschland,  Christine Faschingbauer, Pflegedienstleiterin am Kreiskrankenhaus, Heppenheims Bürgermeister Rainer Burelbach, Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Landrat Christian Engelhardt, Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin am Universitätsklinikum Heidelberg, Stephan Hörl, Geschäftsführer am Kreiskrankenhaus

                    Foto: Kreiskrankenhaus Bergstraße (KKB) / Thomas J. Zelinger




Kreiskrankenhaus Bergstraße
eine Einrichtung des
Universitätsklinikums Heidelberg
Viernheimer Straße 2
64646 Heppenheim
Telefon 06252-7010


Bei Rückfragen von Journalisten:
Miriam Blumenstock
Referentin der Geschäftsführung
Viernheimer Str. 2, 64646 Heppenheim
Tel.: 06252 701-333
E-Mail: miriam.blumenstock@kkh-bergstrasse.de


                                            

   

 ClarCert

  Seite drucken

 

 Startseite | Kontakt | Anfahrt | Sitemap | Datenschutz  | Impressum