Viren auf blauem Hintergrund
Presse &… Presse

Informationen zum Coronavirus

Das Kreiskrankenhaus Bergstraße beobachtet die aktuelle Entwicklung mit großer Wachsamkeit. Besonders schutzbedürftig sind unsere Patienten, die häufig unter schwerwiegenden Erkrankungen leiden und damit zu den Risikogruppen gehören. Ebenso wichtig ist der Schutz unserer Mitarbeiter, die die Behandlung und Versorgung unserer Patienten gewährleisten.

Wir unternehmen alles, um unsere Patienten maximal versorgen zu können. Bitte beachten Sie daher die Regeln für Patienten und Besucher am Kreiskrankenhaus Bergstraße!

Regelungen für Besucher

Es gilt ein generelles Besuchsverbot am Kreiskrankenhaus. Besuche stationär behandelter Patient*innen sind nur noch in ethisch-moralischen Ausnahmen möglich.  

Dies geschieht mit Blick auf die ansteigenden Infektionszahlen mit der Omikron-Variante sowie zum Schutz unserer Mitarbeiter*innen und Patient*innen sowie zur Sicherstellung unseres Versorgungsauftrages. 

Des Weiteren gilt für alle Personen (Patienten, Begleitpersonen, Besucher, weitere externe Personen wie Zulieferer, Handwerker etc.) das Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes (FFP2-Maske oder vergleichbarer Standard). Dieser wird bei Bedarf am Eingang der Klinik ausgehändigt. Textile Masken, chirurgische Masken („OP-Masken“) oder Masken mit Ventil sind nicht zugelassen.

 

Wichtiger Hinweis für die Kommunikation zwischen Angehörigen und Patienten
Aufgrund der eingeschränkten Besuchsregelungen haben wir vollstes Verständnis dafür, dass sich unsere Patienten mit ihren Angehörigen vermehrt telefonisch in Verbindung setzen wollen. Wir bitten jedoch darum, einen direkten Kontakt per Handy oder per Telefon im Patientenzimmer herzustellen und nicht im Dienstzimmer der einzelnen Stationen oder am zentralen Empfang des Krankenhauses anzurufen, da eine Weiterleitung der Anrufe oder direkte Anrufe auf den Stationen die interne Versorgung der Patienten beeinträchtigen. Darüber hinaus sind Informationen zu Patienten am Telefon aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht gestattet. Selbstverständlich können und sollten unsere Patienten bei ihrer stationären Aufnahme eine Kontaktnummer hinterlassen, falls wir einen Angehörigen kontaktieren müssen.

Wir bitten um Verständnis und Berücksichtigung – damit wir Ihre Angehörigen auch weiterhin gut versorgen können.

Ausnahmen des Besuchsverbots

Für folgende Personen und Situationen gelten Ausnahmen der Besuchsverbotes: 

Die Einrichtungsleitung kann für engste Familienangehörige Ausnahmen zulassen, wenn es nach Einschätzung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes oder aus ethisch-sozialen Gründen dringend geboten ist, insbesondere bei Geburten oder Personen im Sterbeprozess.

  • Frauen, die zur Geburt ihres Kindes aufgenommen werden, dürfen während des Geburtsvorgangs – unabhängig von dessen Dauer – von ihrer Vertrauensperson (Kindsvater/Partner) begleitet werden. Die Vertrauensperson ist unter Nennung ihres Namens der Pforte beim ersten Besuch anzumelden. Familienzimmer stehen bis auf Weiteres wieder zur Verfügung. 
  • In einmaligen Situationen des menschlichen Lebens, z.B. bei der Aufklärung bei besonders belastenden Therapien oder zur Begleitung naher Angehöriger im Sterbeprozess. Diese Einzelfälle sind durch den behandelnden Arzt zu definieren und mit medizinischer Begründung zugelassen.
  • Eltern- oder Erziehungsberechtigte, wenn das minderjährige Kind stationär aufgenommen ist.
  • Personen, die aufzunehmende und zu behandelnde Personen aufgrund eines besonderen Betreuungsbedürfnisses begleiten müssen
  • Personen, die zur Verständigung und Übersetzung zwischen der aufzunehmenden/aufgenommenen Person und dem Klinikpersonal erforderlich sind
  • Seelsorgerinnen/Seelsorger
  • Betreuerinnen und Betreuer
  • Personen im Rahmen ihrer Behandlung in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung
  • Sonstige Personen, denen aus beruflichen oder therapeutischen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben der Zugang zu gewähren ist

Am Eingang des Kreiskrankenhauses erfolgt eine Zugangskontrolle.

Regelungen für Patienten

Das Kreiskrankenhaus Bergstraße weitet seine vorbeugenden Corona-Bestimmungen aus, um zukünftig auch symptomlos erkrankte Patienten besser zu identifizieren und seinen Patienten und Mitarbeitern einen noch besseren Infektionsschutz zu gewährleisten:

Alle Patienten, die am Kreiskrankenhaus Bergstraße stationär aufgenommen werden, eine ambulante Operation oder einen ambulanten Eingriff am Herzen durchführen lassen, müssen vorab einen negativen zertifizierten Corona-Schnelltest vorweisen. Ohne negativen Test sind eine ambulante Operation oder die ambulante Behandlung am Herzen nicht möglich. Der Test darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.

a) Sie können einen zertifizierten Corona-Schnelltest bei einem Testzentrum in Ihrer Nähe machen und zur Aufnahme mitbringen.

b) Sie können den Test in unserem Testzentrum im Krankenhaus machen lassen. Das Testzentrum ist in den Räumen der
Station 5 (Wegbeschreibung) zufinden und werktägig von 06:00-10:00 Uhr geöffnet. Die Testungen erfolgen am Aufnahmetag und vor dem Eintreffen auf den Stationen.

Für alle anderen ambulanten Untersuchungen oder Gespräche im Vorfeld eines Krankenhausaufenthalts gelten die bekannten Hygiene- und Kontaktregeln. Dies sind zum Beispiel: Sprechstunden, ambulante Notfälle, BG-Sprechstunde (Arbeitsunfälle), OP-vorbereitende Aufklärungsgespräche oder ambulante endoskopische Eingriffe. In diesen Fällen erfolgt eine Zugangskontrolle samt Datenerfassung durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Pforte.

Die Regelungen für Patienten, die unser Haus als Notfälle erreichen bleiben bestehen. Werdende Mütter werden hier vor Ort mit einem Schnelltest getestet.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das jeweilige Sekretariat der Fachabteilung.

Mund-Nasen-Schutz

Es besteht für alle Personen im Krankenhaus die Pflicht, einen FFP2-Mund-Nasen-Schutz (oder ähnlicher Standrad) zu tragen, der an der Pforte bei Bedarf ausgehändigt wird. Davon ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren. Begleitpersonen (siehe oben genannte Ausnahmen) und alle ambulanten Patienten sind ebenfalls aufgefordert, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Personen, die aufgrund einer medizinischen Indikation keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können, dürfen das Krankenhaus nicht betreten. 

Hinweis: Im Kreiskrankenhaus werden keine textilen Masken, chirurgische Masken („OP-Masken“) oder Masken mit Ventil zugelassen.

Alle Personen, die das Kreiskrankenhaus Bergstraße betreten, müssen zu jeder Zeit einen Abstand von mind. 1,5 m  einhalten, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen und den vom Krankenhaus angeordneten Hygieneregeln nachkommen. Den Anweisungen des Klinikpersonals ist unbedingt Folge zu leisten.

Am Eingang des Krankenhauses erfolgt eine Zugangskontrolle. Das Kreiskrankenhaus Bergstraße ist dabei verpflichtet Name, Anschrift, Telefonnummer und Aufenthaltsdauer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen zu erfassen.

Wir bitten Sie, das Formular zur Erfassung Ihrer Daten vor Ihrem Krankenhausbesuch auszudrucken und bereits ausgefüllt mitzubringen! 

Formular "Erfassung der Besucher / Begleitpersonen" zum Download

Hinweis: Vor Verlassen des Krankenhauses geben Sie Ihren ausgefüllten Bogen bitte auf Station ab. 

Die Daten sind für die Dauer eines Monats ab dem Besuch geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und nach Aufforderung an diese zu übermitteln. Nach Ablauf der Frist werden die Daten unverzüglich sicher und datenschutzkonform gelöscht bzw. vernichtet. Artikel 13, 15, 18 und 20 der DS-GVO zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten finden keine Anwendung. Über diese Einschränkung werden die Besucherinnen und Besucher informiert. 

Unsere Veranstaltungen wie beispielsweise das Patientenforum oder der Informationsabend für werdende Eltern entfallen bis auf Weiteres.

Richtiges Verhalten im Umgang mit dem Coronavirus

Was ist zu tun, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Sollten Sie Krankheitssymptome wie Schnupfen, Husten oder Fieber verspüren, wenden Sie sich bitte immer zunächst telefonisch entweder an Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin oder an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117.

Bitte beachten Sie, dass vor einer Testung eine telefonische Rücksprache beim ÄBD (Tel. 116 117) bzw. beim Gesundheitsamt zwingend erforderlich ist!

Weitere Informationen finden Sie auf der Corona-Informationsseite des Kreis Bergstraße.

Hinweis: Im Kreiskrankenhaus Bergstraße werden keine Corona-Tests durchgeführt. Das Corona-Testcenter befindet sich im Gebäude des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes gegenüber der Bushaltestelle am Kreiskrankenhaus.
Wegbeschreibung "Corona-Testcenter" zum Download

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Die Übertragung des Coronavirus ist vergleichbar mit der "normalen" Grippe (Influenza). Daher empfiehlt das Robert Koch Institut zum Schutz eine geeignete Husten- und Nies-Etikette, eine gute Handhygiene und einen Abstand von etwa ein bis zwei Metern zu Erkrankten.
Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände: mindestens 20 Sekunden mit Seife, bis zum Handgelenk, insbesondere nach dem Husten, Niesen oder Nase putzen.

  • Vermeiden Sie, sich ins Gesicht zu fassen.
  • Husten oder niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch. Das Taschentuch sollten Sie danach sofort entsorgen.
  • Drehen Sie sich von Ihren Mitmenschen weg, wenn Sie husten oder niesen müssen.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln und Umarmungen.

Hier finden Sie alle tagesaktuellen Informationen vom hessischen Sozialministerium zu den Regelungen und zur rechtlichen Grundlage im Umgang mit dem Corona-Virus. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website Infektionsschutz.de von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und auf der Website des Robert Koch Instituts.

Weiterführende Informationen finden Sie auch beim Bundesgesundheitsministerium und beim Hessischen Sozial- und Gesundheitsministerium.

Übersicht der hessischen Regierung „Ab wann gelte ich als genesen oder vollständig geimpft“.

Liste der offiziellen Teststationen in Hessen.

Pressemitteilung „Ausgleichszahlungen haben Klinikschließungen während der Pandemie verhindert" der Deutschen Krankenhausgesellschaft vom 10. Juni 2021.

Pressemitteilung "Schutz des medizinischen Personals ist der beste Schutz für uns alle" der Hessischen Krankenhausgesellschaft vom 16. März 2020.