Viren auf blauem Hintergrund
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Informationen zum Coronavirus

Das Kreiskrankenhaus Bergstraße beobachtet die aktuelle Entwicklung mit großer Wachsamkeit. Besonders schutzbedürftig sind unsere Patienten, die häufig unter schwerwiegenden Erkrankungen leiden und damit zu den Risikogruppen gehören. Ebenso wichtig ist der Schutz unserer Mitarbeiter, die die Behandlung und Versorgung unserer Patienten gewährleisten.

Wir unternehmen alles, um unsere Patienten maximal versorgen zu können. Bitte beachten Sie daher die Regeln für Patienten und Besucher am Kreiskrankenhaus Bergstraße!

Regelungen für Besucher

Auf Grundlage der aktuellen Gesetzgebung von Bund und Ländern sowie den krankenhausindividuellen Hygiene- und Schutzkonzepten gelten ab sofort folgende Regelungen.

Besucher und Besucherinnen haben Zugang mit einem der folgenden Nachweise: 

  • Sie haben einen negativen zertifizierten Schnelltest (max. 24 Stunden alt) oder
  • Sie haben einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48h)

Achtung: Die Zutrittsvoraussetzungen gelten unabhängig vom Impfstatus!

Der Besuch durch Kinder
sollte nur in begründeten Ausnahmefällen und möglichst in Begleitung eines Erwachsenen erfolgen. Kinder ab 6 Jahren tragen einen Mund-Nasen-Schutz, Jugendliche ab 14 Jahre eine FFP2-Maske. Kinder und Jugendliche sollten asymptomatisch sein und mindestens einen negativen Antigentest (24Std.) vorlegen. 

Am Einlass erfolgt die Sichtung des des Testergebnisses. Bitte bringen Sie alles zur Anmeldung mit. Eine Übersicht an zertifizierten Testzentren in Ihrer Nähe finden Sie hier

Für Besuchszeiten gelten folgende Regeln:

  • Pro Tag kann ein Besucher einen Patienten 
  • Besuchszeiten sind täglich von 14:30 bis 18:00 Uhr
  • Beuschszeiten auf der Intensivstation sind täglich von 15:30 bis 17:00 Uhr 
  • Das Tragen einer FFP-2 Masken ist verpflichtend
  • Hygieneregelungen, wie Abstand (> 1,5 Meter) und Händedesinfektion einhalten!

Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind oder bei denen ein Verdacht auf Covid-19 besteht, dürfen nicht besucht werden.

* Nach COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung ist eine genesene Person eine asymptomatische Person, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises ist. Nach der Verordnung ist ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal drei Monate zurückliegt.

Wichtiger Hinweis für die Kommunikation zwischen Angehörigen und Patienten
Aufgrund der eingeschränkten Besuchsregelungen haben wir vollstes Verständnis dafür, dass sich unsere Patienten mit ihren Angehörigen vermehrt telefonisch in Verbindung setzen wollen. Wir bitten jedoch darum, einen direkten Kontakt per Handy oder per Telefon im Patientenzimmer herzustellen und nicht im Dienstzimmer der einzelnen Stationen oder am zentralen Empfang des Krankenhauses anzurufen, da eine Weiterleitung der Anrufe oder direkte Anrufe auf den Stationen die interne Versorgung der Patienten beeinträchtigen. Darüber hinaus sind Informationen zu Patienten am Telefon aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht gestattet. Selbstverständlich können und sollten unsere Patienten bei ihrer stationären Aufnahme eine Kontaktnummer hinterlassen, falls wir einen Angehörigen kontaktieren müssen.

Ausnahmen der Besuchsregelungen

Für folgende Personen und Situationen gelten Ausnahmen: 

Die Einrichtungsleitung kann für engste Familienangehörige Ausnahmen zulassen, wenn es nach Einschätzung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes oder aus ethisch-sozialen Gründen dringend geboten ist, insbesondere bei Geburten oder Personen im Sterbeprozess.

  • Frauen, die zur Geburt ihres Kindes aufgenommen werden, dürfen während des Geburtsvorgangs – unabhängig von dessen Dauer – von ihrer Vertrauensperson (Kindsvater/Partner) begleitet werden. Die Vertrauensperson ist unter Nennung ihres Namens der Pforte beim ersten Besuch anzumelden. Familienzimmer stehen bis auf Weiteres wieder zur Verfügung. 
  • In einmaligen Situationen des menschlichen Lebens, z.B. bei der Aufklärung bei besonders belastenden Therapien oder zur Begleitung naher Angehöriger im Sterbeprozess. Diese Einzelfälle sind durch den behandelnden Arzt zu definieren und mit medizinischer Begründung zugelassen.
  • Eltern- oder Erziehungsberechtigte, wenn das minderjährige Kind stationär aufgenommen ist.
  • Personen, die aufzunehmende und zu behandelnde Personen aufgrund eines besonderen Betreuungsbedürfnisses begleiten müssen
  • Personen, die zur Verständigung und Übersetzung zwischen der aufzunehmenden/aufgenommenen Person und dem Klinikpersonal erforderlich sind
  • Seelsorgerinnen/Seelsorger
  • Betreuerinnen und Betreuer
  • Personen im Rahmen ihrer Behandlung in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung
  • Sonstige Personen, denen aus beruflichen oder therapeutischen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben der Zugang zu gewähren ist

Am Eingang des Kreiskrankenhauses erfolgt eine Zugangskontrolle.

Regelungen für Patienten

Zutrittsvoraussetzungen für elektive Patienten und deren Begleitpersonen (z.B. Sprechstunden, Geburtshilfe):

  • Bitte bringen Sie einen zertifizierten Schnelltest (24 Std.) mit
  • Das Tragen einer FFP2 - Maske ist verpflichtend

Sie können einen zertifizierten Corona-Schnelltest bei einem Testzentrum in Ihrer Nähe machen und zur Aufnahme mitbringen. In Absprache können Sie den Test auch in unserem Testzentrum im Krankenhaus machen lassen. Bitte dazu Kontakt mit der für Sie zuständigen medizinischen Abteilung aufnehmen. Die Testungen erfolgen am Aufnahmetag und vor dem Eintreffen auf den Stationen.

Für alle anderen ambulanten Untersuchungen oder Gespräche im Vorfeld eines Krankenhausaufenthalts gelten die bekannten Hygiene- und Kontaktregeln. Dies sind zum Beispiel: Sprechstunden, ambulante Notfälle, BG-Sprechstunde (Arbeitsunfälle), OP-vorbereitende Aufklärungsgespräche oder ambulante endoskopische Eingriffe. 

Die Regelungen für Patienten, die unser Haus als Notfälle erreichen bleiben bestehen. Werdende Mütter werden hier vor Ort mit einem Schnelltest getestet.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das jeweilige Sekretariat der Fachabteilung.

Mund-Nasen-Schutz

Es besteht für alle Personen im Krankenhaus die Pflicht, einen FFP2-Mund-Nasen-Schutz (oder ähnlicher Standard) zu tragen, der an der Pforte bei Bedarf ausgehändigt wird. Davon ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren. Begleitpersonen (siehe oben genannte Ausnahmen) und alle ambulanten Patienten sind ebenfalls aufgefordert, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Personen, die aufgrund einer medizinischen Indikation keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können, dürfen das Krankenhaus nicht betreten. 

Hinweis: Im Kreiskrankenhaus werden keine textilen Masken, chirurgische Masken („OP-Masken“) oder Masken mit Ventil zugelassen.

Alle Personen, die das Kreiskrankenhaus Bergstraße betreten, müssen zu jeder Zeit einen Abstand von mind. 1,5 m  einhalten, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen und den vom Krankenhaus angeordneten Hygieneregeln nachkommen. Den Anweisungen des Klinikpersonals ist unbedingt Folge zu leisten.

Am Eingang des Krankenhauses erfolgt eine Zugangskontrolle und die Sichtung Ihrer Nachweise.

Unsere Veranstaltungen wie beispielsweise das Patientenforum oder der Informationsabend für werdende Eltern entfallen bis auf Weiteres.

Richtiges Verhalten im Umgang mit dem Coronavirus

Was ist zu tun, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Sollten Sie Krankheitssymptome wie Schnupfen, Husten oder Fieber verspüren, wenden Sie sich bitte immer zunächst telefonisch entweder an Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin oder an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117.

Bitte beachten Sie, dass vor einer Testung eine telefonische Rücksprache beim ÄBD (Tel. 116 117) bzw. beim Gesundheitsamt zwingend erforderlich ist!

Weitere Informationen finden Sie auf der Corona-Informationsseite des Kreis Bergstraße.

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Die Übertragung des Coronavirus ist vergleichbar mit der "normalen" Grippe (Influenza). Daher empfiehlt das Robert Koch Institut zum Schutz eine geeignete Husten- und Nies-Etikette, eine gute Handhygiene und einen Abstand von etwa ein bis zwei Metern zu Erkrankten.
Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände: mindestens 20 Sekunden mit Seife, bis zum Handgelenk, insbesondere nach dem Husten, Niesen oder Nase putzen.

  • Vermeiden Sie, sich ins Gesicht zu fassen.
  • Husten oder niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch. Das Taschentuch sollten Sie danach sofort entsorgen.
  • Drehen Sie sich von Ihren Mitmenschen weg, wenn Sie husten oder niesen müssen.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln und Umarmungen.

Hier finden Sie alle tagesaktuellen Informationen vom hessischen Sozialministerium zu den Regelungen und zur rechtlichen Grundlage im Umgang mit dem Corona-Virus. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website Infektionsschutz.de von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und auf der Website des Robert Koch Instituts.

Weiterführende Informationen finden Sie auch beim Bundesgesundheitsministerium und beim Hessischen Sozial- und Gesundheitsministerium.

Übersicht der hessischen Regierung „Ab wann gelte ich als genesen oder vollständig geimpft“.

Liste der offiziellen Teststationen in Hessen.

Pressemitteilung „Ausgleichszahlungen haben Klinikschließungen während der Pandemie verhindert" der Deutschen Krankenhausgesellschaft vom 10. Juni 2021.

Pressemitteilung "Schutz des medizinischen Personals ist der beste Schutz für uns alle" der Hessischen Krankenhausgesellschaft vom 16. März 2020.