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Patientenforum Orthopädie zum Thema Hüftendoprothetik bei Jüngeren

Aktuelles und Pressemitteilungen | 05.11.2018

Hüftprobleme in jüngeren Jahren – Ist ein künstliches Gelenk sinnvoll?

Beim Patientenforum der Orthopädie am Kreiskrankenhaus Bergstraße spricht am Freitag (9.) Oberarzt Dr. Weber über den aktuellen Stand der Endoprothetik

KREIS BERGSTRASSE | November 2018 | Arthrose in vergleichsweise jungen Jahren? Gut denkbar. Auch wenn die Krankheit weithin als Alterserscheinung gilt, ist nicht auszuschließen, dass Symptome schon in frühen Jahren auftreten, das zunehmend stärker werdende Schmerzen Menschen plagen, die noch mitten im Arbeitsleben stehen. Das nächste Patientenforum der Orthopädie am Kreiskrankenhaus Bergstraße richtet den Blick speziell auf die Hüftgelenke. Arthrose ist hier ein weit verbreitetes Leiden. Wie kann die Medizin helfen?

Künstliche Gelenke können Betroffenen Schmerzfreiheit und Beweglichkeit zurückgeben. Und das gilt nicht nur für Arthrose-Patienten, sondern auch für Menschen mit anderen Hüftleiden. Erstmals spricht bei dem Forum Oberarzt Dr. Joachim Weber. Die Veranstaltung unter der Überschrift „Aktueller Stand der Endoprothetik der Hüftgelenke“ ist am kommenden Freitag (9.) im Casino (ehemals Cafeteria) des Kreiskrankenhauses in Heppenheim, Viernheimer Straße 2. Beginn ist um 14.30 Uhr, Ende gegen 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Dr. Weber arbeitet im Team von Chefarzt PD Dr. Peter Arnold und gilt weithin als ausgewiesener Hüftexperte. Mit dem Forum wendet sich der Mediziner vor allem an Patienten in den Altersgruppen unter 65 Jahren. Er erklärt Betroffenen, aber auch allen anderen an moderner Medizin Interessierten, Aufbau und Funktionalität von künstlichen Gelenken, die speziell für die Bedürfnisse jüngerer Patienten konzipiert worden sind. Was auch heißt: Der Weg nach einer Operation zurück in den Alltag ist mit einem Implantat kein Problem.

Wie aber sieht die Therapie aus? Wie geht die Operation vonstatten? Dr. Weber gibt Antworten und eröffnet zugleich interessante Einblicke in die Arbeit der Mediziner am Kreiskrankenhaus. Ebenso zeigt der Arzt auf, wie die Nachbehandlung nach einer Hüftoperation angelegt ist und wie schnell Betroffenen nach einem Eingriff zurück an den Arbeitsplatz können, wieder Autofahren und Sporttreiben können – wichtiger Faktor für viele, die vielleicht aus Sorgen um lange Ausfallzeiten den Gang zum Arzt scheuen.

Hüftprobleme können verschiedene Ursachen haben. Die Arthrose, der Verschleiß der Knorpelschicht in Gelenkkopf und Gelenkpfanne, ist die verbreitetste. Unterschiedliche Faktoren verursachen oder begünstigen einen solchen schmerzhaften Abrieb. Voranschreitendes Alter ist hier selbstredend an vorderster Stelle zu nennen, aber auch eine genetische Disposition, Folgen von Unfällen, Übergewicht, Rheuma und die Fehlstellung der Beinachse gehören dazu.

Hüftoperationen gelten als mittelgroße Eingriffe. Im Kreiskrankenhaus zählen sie zu den Spezialitäten der orthopädischen Chirurgie. Die Expertise in dem zum Heidelberger Universitätsklinikum gehörenden Haus ist entsprechend breit angelegt. Hinzu kommt, dass die Endoprothetik in den zurückliegenden Jahren eine enorme Entwicklung genommen hat. Und das gleichermaßen bei den Operationstechnologien wie bei den Materialien und Materialkombinationen, die künstliche Gelenke ebenso beweglich und belastbar machen wie gesunde natürliche Gelenke. Dr. Weber erklärt den Aufbau der Implantate und warum es Unterschiede beim Gelenkersatz für jüngere und ältere Menschen gibt.