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Ankündigung zum Tag der Frauengesundheit am 20.04.2018 am Kreiskrankenhaus Bergstraße

Aktuelles und Pressemitteilungen | 17.04.2018

Ein Signal der Hoffnung – Aktionstag Frauengesundheit im Zeichen des zehnjährigen Bestehens des Brustzentrums Bergstraße

Am Freitag (20.) Nachmittag mit Vorträgen und Platz für Gespräche // Annette Rexrodt von Fircks spricht zum Thema „Entscheiden sie sich für das Leben“ // Chefärztin Dr. Ursula Hurst und Oberärztin Dr. Michaela Deisler zeigen individuelle Möglichkeiten der Brustkrebsbehandlung und begleitende Therapien auf

KREIS BERGSTRASSE | April 2018 | „Entscheiden Sie sich für das Leben.“ Es waren diese Worte einer Psychologin, die Annette Rexrodt von Fircks aus einer, wie sie einmal in einem Interview sagte, „Erstarrung“ herausgeholt haben. Fünfunddreißig Jahre alt, drei Kinder, dann die Diagnose Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium, Überlebenschance gering. Annette Rexrodt von Fircks hat der Befund 1998 wie ein Schlag getroffen. Es war ein Frühlingstag. In besagtem Interview sagte sie: „Für mich hörte die Erde erst einmal auf sich zu drehen.“ Der Satz ihrer Psychologin habe wieder „Platz für die Hoffnung“ geschaffen.

Wenn am Freitag (20.) das zertifizierte Brustzentrum Bergstraße, kurz „bzb“, am Kreiskrankenhaus in Heppenheim zehnjähriges Bestehen feiert und gemeinsam mit der Frauenklinik Interessierte zum Aktionstag Frauengesundheit „Gesund bleiben“ in das Casino des Hauses, Viernheimer Straße 2, einlädt (Beginn 15 Uhr, Ende gegen 17:30 Uhr), stehen die eingangs zitierten Worte über einem Vortrag von Annette Rexrodt von Fircks. Die Medizin und der Wille der Patientin haben zusammengewirkt, aus der anfänglichen Hoffnungslosigkeit ist Leben geworden. Heute ist sie erfolgreiche Autorin zum Thema und als Referentin gefragt. Und sie hat die mehrfach ausgezeichnete Stiftung „gemeinsam gesund werden“ zur Unterstützung krebsranker Mütter und deren Kinder ins Leben gerufen. Schon 2006 wählte „Bild der Frau“ sie zur „Frau des Jahres“.

Es sind Biografien wie die von Annette Rexrodt von Fircks, die die ganzheitlichen Ansätze bestätigen, die die Krebsmedizin heute kennt. Diese sind Teil des Konzepts der Brustzentren in Deutschland. Am Kreiskrankenhaus Bergstraße wurde die Einrichtung von Dr. Ursula Hurst, Chefärztin der Gynäkologie, ins Leben gerufen. Nach zehn Jahren zieht die Ärztin eine positive Bilanz für die von ihr geleitete Einrichtung. Das interdisziplinäre Arbeiten ist wegweisend für eine erfolgreiche Therapie. Zugleich ermöglicht das Konzept in engem Schulterschluss mit den niedergelassenen Frauenärzten eine strukturierte Nachbehandlung. Auch ist es der enge Dialog mit den niedergelassenen Ärzten, der den Zentren Langzeitendaten zur Erfolgskontrolle ihrer Arbeit liefert. Zugleich ist die externe Überprüfung wichtig, um die Arbeit ständig auf dem Prüfstand zu wissen. Für die Heppenheimer Einrichtung sprechen die Zahlen eine klare Sprache. „Wir liegen in der gleichen Range (Größenordnung) wie die großen universitären Zentren“, bilanziert der Dr. Hurst mit Blick auf die Heilungsquote.

Kontinuierlich passt das Zentrum sein Arbeiten an neue Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft und sich verändernde Leitlinien der Fachgesellschaften sowie Bedürfnisse der Patienten an. Das hat unter anderem zur Folge, dass heute bei steigenden Fallzahlen weniger Brüste amputiert werden müssen, weil die speziell ausgebildeten Brustoperateure andere Heilungsmethoden beherrschen. Was heißt: Die Zahl der brusterhaltenden Eingriffe nimmt zu. Auch werden zunehmend schon sehr kleine Tumore lokalisiert, sodass frühzeitig eine Therapie begonnen werden kann. Wie die Brustkrebsbehandlung heutzutage angelegt ist, zeigt Dr. Hurst beim Aktionstag auf. Sie spricht über „Maßgeschneiderte Therapien beim Mammacarcinom“. Für medizinische Laien gut verständlich wird das Thema nahegebracht. Eine weitere Referentin ist Dr. Michaela Deisler. Die Oberärztin im Team von Dr. Hurst zeigt komplementärmedizinische Behandlungen des Fatigue-Syndroms auf. Das Syndrom steht für chronische Müdigkeit und Erschöpfung, die eine Krebstherapie begleiten können.

Dass die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin des Kreises Bergstraße, Diana Stolz, die Schirmherrschaft des Aktionstags übernommen hat, ist ein klares Bekenntnis zum Brustzentrum Bergstraße und eine Würdigung der dort geleisteten Arbeit. Am Veranstaltungsnachmittag wird Stolz vor Ort sein, auch das ist Ausdruck der Wertschätzung. Zugleich bietet die Veranstaltung Gelegenheit zum Dialog mit Experten und zum Austausch der Besucher im Gespräch.

FÜR DEN VERANSTALTUNGSKALENDER

Aktionstag Frauengesundheit „Gesund bleiben“, 20. April (Freitagtag), 15 bis 17:30 Uhr, eine Veranstaltung der Frauenklinik und des Brustzentrums am Kreiskrankenhaus Bergstraße in den Räumen des Kreiskrankenhauses in Heppenheim, Viernheimer Straße 2, anlässlich des zehnjährigen Bestehens des zertifizierten Brustzentrums. Vorträge und Möglichkeiten zum Dialog mit Experten.

DAS KREISKRANKENHAUS IM INTERNET

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WÜRDIGUNG DER ARBEIT UND DES ENGAGEMENTS: Die Erste Kreisbeigeordnete und Bergsträßer Gesundheitsdezernentin, Diana Stolz, (Mitte) hat die Schirmherrschaft über den Aktionstag Frauengesundheit „Gesund bleiben“ am Freitag (20.) im Kreiskrankenhaus Bergstraße übernommen. Mit der Vortragsveranstaltung, die zugleich Platz für Gespräche lässt, wird das zehnjährige Bestehen des zertifizierten Brustzentrums, kurz „bzb“ an dem Haus in Heppenheim gefeiert. Der Aktionstag ist eine Initiative der Frauenklinik am Kreiskrankenhaus und des Brustzentrums. Das Bild zeigt Stolz im Vorfeld des Nachmittags gemeinsam mit der Gründerin und Leiterin des Brustzentrums, Dr. Ursula Hurst (rechts), Chefärztin der Fachabteilung für Gynäkologie, und der Psychoonkologin des Zentrums, Dr. Tonja Deister. Foto Kreiskrankenhaus Bergstraße/Thomas J. Zelinger

 

Kreiskrankenhaus Bergstraße
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