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Informationen für Patienten und Patientinnen

Sie haben eine geplante Operation in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Hier informieren wir Sie darüber, was vor, während und nach der Operation passiert und was Sie für den Aufenthalt bei uns benötigen. 

Vor der Aufnahme

Vor Aufnahme in die Klinik erfolgt das Narkosevorgespräch mit unseren Anästhesisten. Er bespricht mit Ihnen auch, welche Medikamente Sie weiter einnehmen dürfen und welche Sie ggf. vor dem OP-Termin absetzen und/oder die Dosierung verringern müssen.
Zeitpunkt und Telefonnummer zur Vereinbarung des Narkosegespräches entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt zur Patientenanmeldung. Auf diesem Informationsblatt stehen auch alle wichtigen Hinweise über die zur Operation benötigten Unterlagen.

Melden Sie uns bitte unverzüglich neu aufgetretene fieberhafte Erkrankungen, Allergien oder auftretende Hauterkrankungen. Auch eitrige Entzündungen in der Nähe des Operationsgebietes und im Mund/Kieferbereich gehören dazu.
Sollten Sie den Operationstermin nicht einhalten können, bitten wir Sie spätestens eine Woche vorher telefonisch abzusagen.

  • Alle Medikamente, die sich zu Hause einnehmen und die sie auch während Ihres Aufenthaltes bei uns einnehmen dürfen.
  • Nachtwäsche
  • Kleidung für sie anvisierte Behandlungsdauer im Krankenhaus
  • Bademantel
  • Sportbekleidung
  • Turnschuhe und Hausschuhe
  • Brille/ Kontaktlinsen
  • Zahnersatz und andere notwendige Hilfsmittel
  • Mobiltelefon, etwas zum Lesen, MP3-Player o.ä.

Krankenhausaufenthalt

In der Regel werden Sie am Operationstag stationär aufgenommen. D.h. Sie sollten bitte am Operationstag nüchtern (nichts essen, trinken oder rauchen) erscheinen. Sie erhalten auf Ihrem Zimmer ein OP-Hemd, Kompressionsstrümpfe und auf Wunsch auch ein leichtes Betäubungsmittel. Eine Pflegekraft wird Sie dann später in den OP-Saal bringen. Wir bitten Sie vorher noch einmal auf Toilette zu gehen.

Nach der Operation werden Sie im Aufwachraum überwacht und bei entsprechendem Verlauf wieder auf Ihr Zimmer verlegt. Die Schmerztherapie nach der OP basiert auf einem Therapieplan welcher durch den Narkosearzt individuell auf Sie und Ihre Operation angepasst wird. Die Entlassung aus dem stationären Aufenthalt richtet sich nach dem Allgemeinzustand, der Schmerzentwicklung und nach dem Bewegungsausmaß des Schultergelenkes.

Verabreden Sie mit Ihrem niedergelassenen Physiotherapeuten rechtzeitig Behandlungstermine für die Zeit nach der Entlassung, damit die Krankengymnastik nach der stationären Entlassung fortgesetzt werden kann.

Nach Ihrer Entlassung

Ab dem zweiten Tag nach der Operation dürfen Sie wieder duschen. Baden und Schwimmen ist jedoch erst nach 14 Tagen wieder möglich.

Wurden Sie von Ihrem Orthopäden/ Chirurgen zu uns überwiesen, dann läuft die Nachbehandlung in der Regel über diesen Arzt/in. Diese/r Kollege/in erhält alle wichtigen Informationen über die Operation und das für Sie entwickelte Nachbehandlungskonzept. Ggf. wird ein Termin zur Nachuntersuchung bei uns terminiert. Dies wird individuell mit Ihnen festgelegt.

Bei Auftreten von Problemen stehen wir natürlich jederzeit für Sie nach telefonischer Anmeldung, oder im Notfall jederzeit, zur Verfügung.

KONTAKT BEI FRAGEN

Chefarztsekretariat
Orthopädie und Unfallchirurgie
Tel. 06252 701 - 204
Fax 06252 701 - 341
orthopedie(at)kkh-bergstrasse.de