Presse &… Presse 24.10.2019 Schlaganfall…

Schlaganfall – Veranstaltung am Kreiskrankenhaus Bergstraße zeigt, wie moderne Medizin im Ernstfall hilft

Aktuelles und Pressemitteilungen

Schlaganfall – Veranstaltung am Kreiskrankenhaus Bergstraße zeigt, wie moderne Medizin im Ernstfall hilft

Weltschlaganfalltag // Informationsnachmittag am 29.Oktober in Heppenheim // Vorträge von Experten des Kreiskrankenhauses und des Universitätsklini-kums Heidelberg

KREIS BERGSTRASSE | Oktober 2019 | Was sind typische oder auch eher unbekannte Symptome eines Schlaganfalls, wie kommt es zum Schlaganfall, wie sieht die bestmögliche Behandlung aus? Antworten auf diese und viele weitere Fragen zum Thema gibt eine Veranstaltung anlässlich des Weltschlaganfalltags am 29. Oktober (Dienstag) im Kreiskrankenhaus Bergstraße. Betroffene, Angehörige und alle anderen am Thema Interessierte sind angesprochen. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort ist das Casino des Kreiskrankenhauses in Heppenheim, Viernheimer Straße 2, Beginn 15 Uhr, Ende gegen 17 Uhr.

Beim Schlaganfall handelt es sich um einen Gefäßverschluss im Gehirn. Es besteht Lebensgefahr und die Gefahr bleibender Schäden. Die Behandlung erfolgt interdisziplinär, daher sind die Themen des Nachmittags weit gespannt. Die Vorträge und Anfangszeiten in der Übersicht:

  • 15.00 Uhr, „Herz und Hirn – eine besondere Beziehung“
  • 15.10 Uhr, „Woran erkennt man einen Schlaganfall und was ist dann zu tun?“
  • 15.25 Uhr, „FAST - das Schlaganfallnetzwerk“
  • 15.40 Uhr „Schlaganfallversorgung in der Region Heppenheim“
  • 15.55 Uhr, „Vorführung Teleneurologie Heppenheim“
  • 16.15 Uhr, „Schlaganfalltherapie im Alter“
  • 16.30 Uhr, „Operative Therapie der Halsschlagaderverengung“

Zudem gibt es ab 16.40 Uhr die Möglichkeit zur Diskussion und zu Fragen.

Die Vortragenden und Gesprächspartner sind leitende Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen aus dem Kreiskrankenhaus und dem Universitätsklinikum Heidelberg, unter dessen Dach das Heppenheimer Haus arbeitet. Alle haben besondere Expertise in der Behandlung von Schlaganfallpatienten. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Kooperation der Einrichtungen in Heppenheim und Heidelberg wird für den Kreis Bergstraße und angrenzende Regionen eine optimale Versorgung von Menschen mit Diagnose oder Verdacht auf einen Schlaganfall, auch Hirnschlag genannt, ermöglicht. Eine ganz zentrale Bedeutung hat dabei die Stroke Unit am Kreiskrankenhaus. Dabei handelt es sich um eine neurologische Station die auf Schlaganfallbehandlungen spezialisiert ist. Eine Besonderheit der Neurologie in Heppenheim ist, dass die Behandler in Heppenheim über Datenleitungen mit der Heidelberger Universitätsklinik verbunden sind (sog. Teleneurologie). Dadurch können jederzeit alle modernen Schlaganfalltherapien in die Wege geleitet werden.

Deutschlandweit erleiden jedes Jahr rund 250.000 Menschen einen Schlaganfall. Auch eine Zahl aus der Region spricht eine deutliche Sprache: Mehr als 800 Menschen werden jährlich mit der Diagnose oder dem Verdacht auf einen Schlaganfall ins Kreiskrankenhaus eingeliefert. In einem Notfall ist das sofortige Erkennen eines Gehirnschlags und dessen Schweregrad maßgeblich für die schnelle und richtige Therapie. Die Veranstaltung in Heppenheim eröffnet vor diesem Hintergrund interessante Einblick in die moderne Medizin und gibt Zuhörern Hilfestellung für den Notfall. 

DAS KREISKRANKENHAUS BERGSTRASSE in Heppenheim ist auf die Behandlung mit Schlaganfallpatienten spezialisiert. Dabei arbeitet das Haus eng mit dem Universitätsklinikum Heidelberg zusammen. Foto: Kreiskrankenhaus Bergstraße/Thomas J. Zelinger
DIE STROKE UNIT am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim hat zentrale Bedeutung bei der Behandlung von Schlaganfallpatienten in der Region. *Dort arbeitet ein Team aus besonders geschulten Ärzten, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten und Sozialarbeitern. Mit speziellen Geräten werden Kreislaufparameter ständig überwacht. Durch Datenleitungen besteht rund um die Uhr eine Kooperation mit der Uniklinik Heidelberg. Foto: Kreiskrankenhaus Bergstraße/Thomas J. Zelinger