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Diagnostik

Mittlerweile sind etliche Faktoren bekannt, die am Entstehen von Brustkrebs beteiligt sind (zum Beispiel familiäre Vorgeschichte, Kinderlosigkeit, geringe Anzahl an Kindern, vergleichsweise späte Schwangerschaft), die jedoch einer primären Prävention kaum oder überhaupt nicht zugänglich erscheinen.

Wenn Sie oder Ihr Arzt eine Veränderung in der Brust festgestellt haben, bietet das Brustzentrum die feindiagnostische Abklärung an. Weitere Untersuchungen wie Brustultraschall, Mammografie, MRT oder auch gezielte Probenentnahmen geben Aufschluss über die Art der Erkrankung.

Wenn Frauen selbst einen Knoten in der Brust getastet haben oder der behandelnde Arzt eine Veränderung festgestellt hat, sollte eine Mammographie beidseits in einer Röntgenpraxis vorgenommen werden. In der Brustsprechstunde des Brustzentrums am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim kann die Verdachtsdiagnose durch weitere Untersuchungen wie Brustultraschall (Mammasonographie) und gezielte Probenentnahme bei lokaler Betäubung gesichert werden.

Mammographie-Screening (Praxis am KKH Bergstraße)

Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben das höchste Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Studien haben gezeigt, dass Frauen, die regelmäßig an einem qualitätsgesicherten Mammographie-Screening teilnehmen, vor dem Brustkrebstod bewahrt werden können. Die Mammographie dient der Früherkennung von Brustkrebs und richtet sich an alle Frauen in dieser Altersgruppe, die keine erkennbaren Anzeichen einer Brustkrebserkrankung haben. Die Untersuchung wird alle zwei Jahre angeboten und kann seit 2007 von erfahrenen Ärzten am Brustzentrum Bergstraße vorgenommen werden. Die Kosten der Untersuchung im Mammographie-Screening-Programm werden von den Krankenkassen übernommen.

Das Mammographie-Screening-Programm stellt hohe Qualitätskriterien an unser medizinisch-technisches Personal und unsere Ärzte. Beispielsweise müssen unsere Mitarbeiter an besonderen Fortbildungen teilnehmen, zudem werden alle Mammographien doppelt befundet von zwei gleich qualifizierten Ärzten, die eine Zahl von mindestens 5.000 Screening-Mammographien im Jahr nachweisen müssen.

Täglich kommen rund 50 Frauen zur Mammographie in den Räumen am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim. Einmal wöchentlich erfolgen Abklärungsuntersuchungen und weiterführende Diagnostik bei zweifelhaften Befunden.